BLAUE LED/ROTE LED

  1. Blauer Flüchtiger Blick/ Rot­er Flüchtiger Blick= Antrieb ist ein einem USB-Anschluss während ver­schlossen einge­fügt wor­den. Die rote LED wird aufhören, zu blinken. Die blaue LED blinkt weit­er. Ent­fer­nen Sie Antrieb von Hafen und tra­gen Sie NADEL ein.
Beispiel aus: Böck­er, M. & Robers, R. (2015) Kun­den­doku­men­ta­tio­nen für Kon­sum- und Investi­tion­s­güter — Kri­tis­che Erfol­gs­fak­toren für Man­age­ment und Erstel­lung. Berlin, Beuth Ver­lag

In einem früheren Beitrag habe wir uns damit beschäftigt, wie es vor gar nicht langer Zeit zu Über­set­zun­gen wie der aus dem Beitrags­bild kom­men kon­nte.

Diese Zeit­en sind vor­bei. In dem Beitrag habe ich einen Work­flow vorgestellt, der die Qual­ität ein­er maschi­nengestützten Über­set­zung sich­er­stellt.

Aber in diesen dynamis­chen Tagen, in denen sich die Mächtigkeit und Gebrauch­stauglichkeit von KI (Kün­stliche Intel­li­genz) Sys­te­men beina­he wöchentlich ver­größert, müssen wir unseren Ansatz aktu­al­isieren.

Ich habe vor kurzem ein kleines Fan-Fic­tion Pro­jekt ver­wirk­licht und ein Buch ver­fasst, dass im Har­ry Pot­ter Uni­ver­sum spielt. Ich habe das Buch in Englisch ver­fasst (mit der Hil­fe von Claude AI, um den Ton­fall von J. K. Rowl­ings Stil möglichst gut zu tre­f­fen — aber das ist ein The­ma für einen anderen Beitrag).

Die deutschsprachige Ver­sion habe ich sehr erfol­gre­ich mit min­i­malem Aufwand in fol­gen­den Schrit­ten erstellt.

  1. Erster Durch­gang mit DeepL. Dies führte zu ein­er > 90% Lösung. Das Ergeb­nis war eine sehr solide Basis für die Feinüber­set­zung im zweit­en Schritt.
  2. Zweit­er Durch­gang mit Claude. Hierzu ist es notwendig, der KI Kon­text zu liefern: die Ter­mi­nolo­gie des The­menge­gen­standes (in meinem Fall: deutsche Begriffe für Zauber­sprüche, Flüche, Gegen­stände, usw.), Ansprache (wer duzt, wer siezt wen in der deutschen Ver­sion, die im Englis­chen nur ein “You” liefert), Kon­ti­nu­ität im Sinne von Kon­sis­tenz von For­mulierun­gen über das gesamte Doku­ment. Dies führte zu einem Fer­tig­stel­lungs­grad von etwa 99%.
  3. Den drit­ten Durch­gang, die Qual­ität­sprü­fung, kann man sich auch bei diesem Prozedere nicht ers­paren. Er fällt aber deut­lich leichter aus. Oft fan­den sich bei meinem Büch­lein nur ein “Fehler” auf etwa jed­er zweit­en Seite.

Als jemand, der sich über viele Jahre mit dem The­ma maschi­nengestützte Über­set­zun­gen beschäftigt hat, kann ich bestäti­gen, dass die KI in DeepL (oder ver­gle­ich­baren Ser­vices) und Claude (oder ver­gle­ich­baren KI-Lösun­gen) ein echter Game-Chang­er ist.

Mein Tipp: wer gele­gentlich in die Sit­u­a­tion kommt, einen Text oder ein Pro­dukt zu lokalisieren, sollte sich mit diesen Lösun­gen auseinan­der­set­zen (ist weit­ge­hend kosten­los), um für den Ern­st­fall gewapp­net zu sein.