Ein kleiner Führer für Muttersprachler des Deutschen

Autor: Martin Böcker (Seite 1 von 4)

Die englischen Vokale — ohne Geschichte nicht erklärbar

Stellen Sie sich vor, Sie ler­nen ger­ade Englisch und lesen zum ersten Mal die Wörter “bury” und “busy”. Bei­de fan­gen mit “bu-” an, also müssten sie sich doch ähn­lich anhören, oder? Falsch. “bury” reimt sich auf “berry” (/ˈberi/), “busy” dage­gen auf “dizzy” (/ˈbɪzi/) – und bei­de haben nichts mit dem “u” gemein, das man aus “put” oder “cut” ken­nt. Willkom­men in der englis­chen Rechtschrei­bung, in der ein und der­selbe Buch­stabe je nach Wort völ­lig unter­schiedlich klin­gen kann.

Der Grund dafür ist his­torisch: Als im 15. und 16. Jahrhun­dert der Buch­druck aufkam, wurde die englis­che Schrei­bung nach und nach vere­in­heitlicht und qua­si einge­froren. Die Aussprache hat sich seit­dem aber deut­lich weit­er­en­twick­elt – vor allem durch den soge­nan­nten Great Vow­el Shift, bei dem sich fast alle lan­gen Vokale des Englis­chen ver­schoben haben. Das Ergeb­nis: Wörter, die vor 500 Jahren noch so klan­gen, wie sie geschrieben wer­den, tun das heute oft nicht mehr.

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Passive Voice im Englischen

Was ist das Passive Voice?

Über das Pas­siv haben wir schon in einem früheren Beitrag gesprochen, da ging es aber haupt­säch­lich darum, wie sich die Nutzung des­sel­ben im Deutschen und im Englis­chen unter­schei­den. Heute soll es darum gehen, wann und wie das Pas­siv im Englis­chen gebraucht wird.

Im Englis­chen wird das Pas­sive Voice (Pas­siv) ver­wen­det, wenn nicht die han­del­nde Per­son, son­dern die Hand­lung oder das Ergeb­nis im Mit­telpunkt ste­ht.

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Modalverben im Englischen

Modalverben im Englischen – was Deutschsprachige wissen sollten

Modalver­ben gehören zu den fleißig­sten Helfern der englis­chen Sprache. Kaum ein Satz kommt ohne sie aus – und doch sor­gen sie bei deutschsprachi­gen Ler­nen­den immer wieder für Ver­wirrung. Kein Wun­der: Obwohl Deutsch und Englisch ver­wandte Sprachen sind, tick­en die Modalver­ben in bei­den Sprachen manch­mal ganz unter­schiedlich. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die wichtig­sten Beson­der­heit­en.

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Maschinelle Übersetzung: Entfernen Sie Antrieb von Hafen — Update

BLAUE LED/ROTE LED

  1. Blauer Flüchtiger Blick/ Rot­er Flüchtiger Blick= Antrieb ist ein einem USB-Anschluss während ver­schlossen einge­fügt wor­den. Die rote LED wird aufhören, zu blinken. Die blaue LED blinkt weit­er. Ent­fer­nen Sie Antrieb von Hafen und tra­gen Sie NADEL ein.
Beispiel aus: Böck­er, M. & Robers, R. (2015) Kun­den­doku­men­ta­tio­nen für Kon­sum- und Investi­tion­s­güter — Kri­tis­che Erfol­gs­fak­toren für Man­age­ment und Erstel­lung. Berlin, Beuth Ver­lag

In einem früheren Beitrag habe wir uns damit beschäftigt, wie es vor gar nicht langer Zeit zu Über­set­zun­gen wie der aus dem Beitrags­bild kom­men kon­nte.

Diese Zeit­en sind vor­bei. In dem Beitrag habe ich einen Work­flow vorgestellt, der die Qual­ität ein­er maschi­nengestützten Über­set­zung sich­er­stellt.

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Parallelismus im Englischen: Expressing co-ordinate ideas in similar form

Heute soll es ein weit­eres Mal um Empfehlun­gen aus dem Stil­hand­buch The Ele­ments of Style von William Strunk Jr. und E. B. White gehen. Eine der wichtig­sten Regeln darin lautet:

“Express co-ordi­nate ideas in sim­i­lar form.”

Auf Deutsch kön­nte man sagen:

Drücke gle­ichrangige Gedanken in ein­er ähn­lichen Form aus.

Gemeint ist das Prinzip des Par­al­lelis­mus (par­al­lel con­struc­tion).
Wenn zwei oder mehr Dinge dieselbe Funk­tion im Satz haben, soll­ten sie auch gram­ma­tisch gle­ich aufge­baut sein.

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Das ‘C’ im Englischen

Heute möchte ich die Rei­he von Beiträ­gen fort­führen, in denen wir uns einen einzel­nen Buch­staben bzw. dessen Aussprache genauer anschauen. Vor eini­gen Wochen haben wir uns ja schon mit dem ‘b’ beschäftigt. Heute soll es um das ‘c’ gehen.

Wer eine kurze Über­sicht bevorzugt, kann auf der entsprechen­den Seite auf dieser Web­site nach­schauen — dort find­en sich auch gesproch­ene Beispiel­sätze zum anhören.

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In eigener Sache…

Als jemand der sich für Fremd­sprachen inter­essiert und Büch­er in anderen Sprachen als mein­er deutschen Mut­ter­sprache liest, bin ich schon länger auf der Suche nach der per­fek­ten App für das Lesen von EPUB-Büch­ern, mit der ich schnell und leicht Absätze über­set­zen lassen kann. Ich habe keine gefun­den und daher den Babel Read­er pro­gram­miert.

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Spilling the beans about English idioms — Englische Redewendungen

Redewen­dun­gen sind fest­ste­hende Wort­grup­pen oder kurze Sätze, die einen Gedanken präg­nant und ein­prägsam zum Aus­druck brin­gen (Quill­bot). Sie sind qua­si “das Salz in der Suppe” beim Gebrauch ein­er Sprache.

Natür­lich gibt es sowohl im Deutschen wie auch im Englis­chen eine große Anzahl häu­fig gebrauchter Redewen­dun­gen. Oft liegen bei den bei­den Sprachen unter­schiedliche “Bilder” ein­er Redewen­dung zugrunde (etwa “under the weath­er”, dem “nicht ganz auf der Höhe sein” entspricht). In anderen Fällen entsprechen die “Bilder” einan­der voll­ständig (z. B. “to break the ice” für “das Eis brechen”).

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Präpositionen im Englischen: Präpositionen der Zeit

Der Gebrauch der Prä­po­si­tio­nen im Deutschen und im Englis­chen ist ver­gle­ich­bar bis iden­tisch, den­noch gibt es einige Unter­schiede, die Fall­en darstellen, in die man nicht ger­at­en möchte.

Die Prä­po­si­tio­nen der Zeit (es gibt auch Prä­po­si­tio­nen des Ortes und der Rich­tung, dazu mehr in einem späteren Beitrag) sind in, at und on, sowie eine Rei­he solch­er, die in beson­deren Fällen einge­set­zt wer­den. Die Beispiele sind angelehnt an die Darstel­lung des The­mas bei Englisch-Hil­fen.

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Das B im Englischen

Heute möchte ich eine neue Rei­he von Beiträ­gen eröff­nen, in denen wir uns in einem Beitrag jew­eils einen einzel­nen Buch­staben bzw. dessen Aussprache genauer anschauen wer­den.

Im heuti­gen ersten Beitrag soll es um den Buch­staben ‘b’ gehen. Wer eine kurze Über­sicht bevorzugt, kann auf der entsprechen­den Seite auf dieser Web­site nach­schauen — dort find­en sich auch gesproch­ene Beispiel­sätze zum anhören.

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Titel richtig übersetzen am Beispiel von Filmen

Heute solle es in Aktu­al­isierung eines früheren Beitrags über ein The­ma aus dem Bere­ich Über­set­zun­gen gehen, bei dem es oft hanebüchen schief läuft.

Eine Über­set­zung ist die „Über­tra­gung eines (meist schriftlich) fix­ierten Textes von ein­er Aus­gangssprache in eine Ziel­sprache“ (Wikipedia). Das Ziel ein­er Über­set­zung ist es, dem Leser des Textes in der Ziel­sprache die Bedeu­tung zu ver­mit­teln, die der Text in der ursprünglichen Aus­gangssprache hat. Dies kann erfordern, von ein­er wortwörtlichen Über­set­zung abzuwe­ichen und sich eher am Sinn der Botschaft zu ori­en­tieren.

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much — many — little — few — any

Hier wird noch ein­mal ein Gram­matik­the­ma aufge­grif­f­en, mit dem einige gele­gentlich kämpfen: wann sagt man much und wann many? Wann lit­tle und wann few?

Das Ganze ist gar nicht so triv­ial, da drei Aspek­te des Satzes bzw. worum es in ihm geht berück­sichtigt wer­den müssen:

  1. Han­delt es sich um etwas, das man zählen kann (z. B. book, child, vehi­cle, also soge­nan­nte count­a­bles), oder geht es um etwas Nichtzählbares (z. B. milk, time, effort, soge­nan­nte uncount­a­bles)?
  2. Geht es um eine große oder kleine Menge bzw. Anzahl?
  3. Ist der Satz eine pos­i­tive Aus­sage, eine neg­a­tive Aus­sage, oder eine Frage?
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Partikelverben (Phrasal Verbs) — 2

Heute geht es um die zweite Hälfte der Par­tikelver­ben, näm­lich denen, die mit N — Z begin­nen.

Die Par­tikelver­ben, die mit A — M begin­nen, wer­den in einem anderen Beitrag vorgestellt. Dort wird auch erk­lärt, was Par­tikelver­ben eigentlich sind.

Auch die fol­gende Tabelle, die einen detail­lierten Überblick über Par­tikelver­ben von ‘m’ bis ‘z’ gibt, ist Eng­lish-hil­fen ent­nom­men, die zu vie­len Gram­matik­the­men sehr nüt­zliche Inhalte anbi­eten.

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Partikelverben (Phrasal Verbs) — 1

Eine Spezial­ität des Deutschen, die manchen Deutschler­nen­den in den Wahnsinn treibt, ist die “Ent­fer­nung”, die zwis­chen Hil­fsverb und Par­tizip liegen kann, z. B. “Ich habe den Nach­barn, der im Juli ins Nach­barhaus gezo­gen ist und der im Kegelvere­in mit­macht, schon länger nicht mehr gese­hen”. Simul­tanüber­set­zer müssen das Verb manch­mal rat­en, da sie nicht auf es warten kön­nen. “I haven’t seen the neigh­bour…”.

Das Englis­che hat eine ver­gle­ich­bare Spezial­ität, die als Phrasal Verbs beze­ich­net wird und im Deutschen meist als Par­tikelver­ben oder trennbare Ver­ben bekan­nt sind. Es han­delt sich um zusam­menge­set­zte Ver­ben, die aus einem Verb und ein­er Prä­po­si­tion oder einem Adverb (der soge­nan­nten Par­tikel) beste­hen. Die Par­tikel verän­dert oft die eigentliche Bedeu­tung des Verbs. 

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