Hier ist nun der zweite und letzte Teil zu den Alltagsredewendungen, die es uns vielleicht manchmal schwer machen, den Nagel auf den Kopf zu treffen (to hit the nail on the head).
WeiterlesenKategorie: Wortwahl
Redewendungen sind feststehende Wortgruppen oder kurze Sätze, die einen Gedanken prägnant und einprägsam zum Ausdruck bringen (Quillbot). Sie sind quasi “das Salz in der Suppe” beim Gebrauch einer Sprache.
Natürlich gibt es sowohl im Deutschen wie auch im Englischen eine große Anzahl häufig gebrauchter Redewendungen. Oft liegen bei den beiden Sprachen unterschiedliche “Bilder” einer Redewendung zugrunde (etwa “under the weather”, dem “nicht ganz auf der Höhe sein” entspricht). In anderen Fällen entsprechen die “Bilder” einander vollständig (z. B. “to break the ice” für “das Eis brechen”).
WeiterlesenHier wird noch einmal ein Grammatikthema aufgegriffen, mit dem einige gelegentlich kämpfen: wann sagt man much und wann many? Wann little und wann few?
Das Ganze ist gar nicht so trivial, da drei Aspekte des Satzes bzw. worum es in ihm geht berücksichtigt werden müssen:
- Handelt es sich um etwas, das man zählen kann (z. B. book, child, vehicle, also sogenannte countables), oder geht es um etwas Nichtzählbares (z. B. milk, time, effort, sogenannte uncountables)?
- Geht es um eine große oder kleine Menge bzw. Anzahl?
- Ist der Satz eine positive Aussage, eine negative Aussage, oder eine Frage?
Heute geht es um die zweite Hälfte der Partikelverben, nämlich denen, die mit N — Z beginnen.
Die Partikelverben, die mit A — M beginnen, werden in einem anderen Beitrag vorgestellt. Dort wird auch erklärt, was Partikelverben eigentlich sind.
Auch die folgende Tabelle, die einen detaillierten Überblick über Partikelverben von ‘m’ bis ‘z’ gibt, ist English-hilfen entnommen, die zu vielen Grammatikthemen sehr nützliche Inhalte anbieten.
WeiterlesenEine Spezialität des Deutschen, die manchen Deutschlernenden in den Wahnsinn treibt, ist die “Entfernung”, die zwischen Hilfsverb und Partizip liegen kann, z. B. “Ich habe den Nachbarn, der im Juli ins Nachbarhaus gezogen ist und der im Kegelverein mitmacht, schon länger nicht mehr gesehen”. Simultanübersetzer müssen das Verb manchmal raten, da sie nicht auf es warten können. “I haven’t seen the neighbour…”.
Das Englische hat eine vergleichbare Spezialität, die als Phrasal Verbs bezeichnet wird und im Deutschen meist als Partikelverben oder trennbare Verben bekannt sind. Es handelt sich um zusammengesetzte Verben, die aus einem Verb und einer Präposition oder einem Adverb (der sogenannten Partikel) bestehen. Die Partikel verändert oft die eigentliche Bedeutung des Verbs.
WeiterlesenHier ist der dritte und letzte Beitrag unserer kleinen Serie zu häufig gemachten grammatikalischen Fehlern (der erste Beitrag findet sich hier, der zweite hier).
Die Beispiele kommen von abermals von fluentU.
15. Wörtlich oder im übertragenen Sinne (Literally or Figuratively)
Fehlerbeispiel: I’m literally melting because it’s so hot. / Figuratively speaking, it’s 100 degrees out here.
Hier handelt es sich um einen Fehler, denn “literally” bedeutet „tatsächlich“, während “figuratively” „buchstäblich” bedeutet.
“Figuratively” wird verwendet, um die Bedeutung von etwas zu übertreiben oder zu erweitern.
Richtig: Figuratively speaking, I’m melting because it’s so hot. / It’s literally 100 degrees out here.
WeiterlesenHier ist der zweite Beitrag unserer kleinen Serie zu häufig gemachten grammatikalischen Fehlern (der erste Beitrag findet sich hier).
Die Beispiele kommen von abermals von fluentU.
WeiterlesenHeute soll es wieder um die englische Grammatik gehen — genau gesagt um häufig anzutreffende grammatikalische Fehler.
Wie so oft hier dürfte wenig Neues dabei sein; will sagen, es geht um Dinge, die man bereits im Schulunterricht gelernt hat. Aber die Englischstunden sind oft schon ein paar Jahre oder Jahrzehnte her, da dürfte eine Auffrischung nicht schaden.
Die Beispiele kommen von fluentU.
WeiterlesenEnglish fühlt sich zunächst etwas “ungezwungener” an als das Deutsche, u. a. weil es nur ein Pronomen “you” für die Ansprache gibt. Das Vorhandensein formaler Pronomen (also “Sie” im Deutschen) ist übrigens der Normalfall in fast allen europäischen Sprachen und auch in Sprachen, die sich außerhalb Europas entwickelt haben.
Aus dem Fehlen einer formalen Ansprache auf die Abwesenheit einer formalen Sprache im Englischen an sich zu schließen wäre allerdings ein schwere Fehler. Um formelle und informelle Sprache im Englischen soll es in diesem Beitrag gehen
WeiterlesenHeute geht es um “können”, für das es im Englischen zwei Wörter gibt: can und to be able. Beide drücken eine Fähigkeit, Möglichkeit oder Erlaubnis aus. Die erste Besonderheit ist bereits, dass es den Infinitiv can nicht gibt (also kein to can).
Um genau zu sein, gibt es natürlich das Verb to can im Sinne von “eindosen” und “konservieren”, aber hier geht es heute um can wie “können”.
Auf geht’s, es gibt einiges Spannendes zu entdecken.
Can im Present Tense
Can und to be able to sind Modalverben, die beide in der Gegenwart (Present Tense) benutzt werden können.
Weiterlesen“False friends” sind Wörter, die in zwei Sprachen ähnlich oder identisch ausgesprochen werden, aber unterschiedliche Bedeutungen haben (es handelt sich um sogenannte Homonyme). Wir haben das Thema bereits ein einem früheren Blog angerissen, hier sollen jetzt weitere Beispiele genannt werden.
“Klassiker” sind das deutsche “irritieren”, welchem das englische “to confuse” entspricht und das englische “to irritate”, was auf Deutsch “ärgern bzw. verärgern” bedeutet.
WeiterlesenGanz heißes Eisen. Ich habe mir dreimal überlegt, ob man sich bei diesem Thema nicht zwangsläufig die Finger verbrennt…
Worum geht es? Im deutschsprachigen Raum wird das Thema geschlechtergerechte Sprache sehr polarisiert diskutiert (und angewendet), wobei Umfragen immer wieder nachweisen, dass die Mehrheit der Deutschen (und Deutschinnen!) diesen Sprachgebrauch ablehnt.
Im Angelsächsischen (immerhin Herkunftsort der politisch korrekten Lebensart) ist das Thema nicht ganz so brisant, einfach weil die Sprache nicht soviel Angriffsfläche bietet.
WeiterlesenWir Deutsche möchten uns gerne präzise ausdrücken und bemühen dafür oft eine möglicherweise etwas komplizierte Sprache — oft komplizierter als vielleicht notwendig?
Im Englischen gilt “Keep it simple”, wobei die Motivation, vom Leser verstanden zu werden, im Vordergrund steht. Auf Letzteres kommt es gelegentlich auch an.
WeiterlesenÜberflüssige Wörter? Gibt es so etwas? Microsoft Word neigt seit einiger Zeit dazu (so die Option denn eingeschaltet ist), uns einzelne Wörter oder Formulierungen als überflüssig zu markieren. Meist ignorieren wir solche Hinweise und nehmen uns vor, bei nächster Gelegenheit Word diese Unsitte abzugewöhnen.
Aber je nach Intention (schreibe ich einen Liebesroman oder eine Kundendokumentation für ein komplexes Produkt) könnte Knappheit eine Tugend sein.
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Frisch kommentiert